Nach der Gründung der
Slowakischen Republik und der Tschechischen Republik begann der Übergang von der sozialistischen Planwirtschaft in der Tschechoslowakei zur Planwirtschaft in den beiden neuen
souveränen Staaten.
Die Slowakei galt als der wirtschaftlich weniger entwickelte Staat und in vielen wirtschaftlichen Bereichen als von der Tschechischen Republik abhängig.
Der Start in die freie Marktwirtschaft mit der Staatsgründung am 01. Januar 1993 war kompliziert.
Der Weg verlief erfolgreich. Die Slowakei ist heute ein
wirtschaftlich aufstrebender Staat.
Schwerpunkte sind der Maschinenbau, die petrolchemische Industrie, die Energieerzeugung und der Fahrzeugbau.
Viele deutsche Firmen, zum Beispiel Siemens, Volkswagen und andere engagieren sich in der Slowakei.
Der Aufschwung der slowakischen Wirtschaft gründet vor allem auf dem Aufschwung der privaten Wirtschaft - besonders im Dienstleistungssektor - und der gestiegenen
Auslandsnachfrage. Es ist gelungen, die Inflation einzudämmen und die nationale Währung stabil zu halten
Die slowakische Industrie ist exportorientiert. Gleiches gilt für die Landwirtschaft. Hier sind
einige der wichtigsten Erzeugnisse zum Beispiel Bier und Nutzholz. Wichtigste Posten für den
Aussenhandel der Slowakei sind mit ca. 40 % Rohstoffe und einfache Halbfertigprodukte, mit ca. 12 % chemische Produkte und mit ca. 30 % Maschinen- und Verkehrseinrichtungen.