Die Hochebene
Muran ist der jüngste slowakische Nationalpark. Dieser Landstrich steht für einen großen Naturreichtum der Tier- und Pflanzenwelt und wunderschöne landschaftliche
Attraktionen wie Schluchten, Quellen, Seen und unterirdische Höhlensysteme.
In höheren Lagen wachsen viele seltene Pflanzen, so auch das Edelweiß, der
Muran-Seidelbast sowie der Heuffel-Enzian sowie Pflanzen, die man nirgendwo sonst in der Welt antrifft: den Steifen Schöterich oder das Tatra-Löffelkraut.
Die Tiere, die einst die Wälder bewohnten, sind sehr dezimiert worden. Doch es gibt sie noch, beispielsweise Bären und Luchse,
Schwarzstorch und Wanderfalke. Bären gibt es wieder häufiger. Mit einer speziellen Genehmigung der Nationalparkbehörde darf man sie sogar jagen. damit sie nicht überhand nehmen.
Die Hochebene Muran ist der größte Nationalpark im Zentrum von Europa.
Hier kann der Tourist die Wanderung durch die Natur mit
Erfahrungen über kulturelle und historische Besonderheiten verbinden - verkörpert durch altertümliche Burgen und Schlösser wie zum Beispiel die
Ruinen der Burg Muran.
Das hier gezeigte Foto entstammt einem umfangreichen Artikel von Slovakradio.sk .
In der ursprünglichen Natur der Hochebene Muran findet man auch traditionelle Lebensstile
auf kleinen landwirtschaftlichen Betrieben in denen zum Beispiel Pferdezucht betrieben wird.